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LISA BADER (11)
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Vom Schweizer Guide «Gault-Millau 2021» wurde sie im November zum «Sommelier des Jahres» gekürt: Lisa Bader, 30, in Karlsruhe geboren, Head Sommelière im Zürcher Hotel «The Dolder Grand». Sie sei jung und cool, lesen wir, habe «eine brennende Leiden­schaft für Wein» und mache «einen Superjob». Lisa Bader und 19­-Punkte-­Chef Heiko Nieder vom «The Restaurant» würden sich, wenn es um das optimale Pairing einer neuen Speisekarte gehe, nichts schenken. Dann sässen sie zusammen, «verkosten, diskutieren, streiten und öffnen so lange neue Flaschen», bis die Kombination passt. Lisa Bader, die ur­sprünglich Ärztin werden wollte, würde ihre eigene Meinung nie über die des Gastes stellen. Ihre Stationen in der Gastro­nomie: «Erno’s Bistro» (Frankfurt), «Kronenschlösschen» (Eltville­ Hattenheim), «Tiger Gourmetrestaurant» (Frankfurt am Main), «The Restaurant» im «Dolder Grand» (Zürich).

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LINDA MÜHLEMANN (10)
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Sie meidet das Rampenlicht und arbeitet lieber im Hintergrund, hinter den Kulissen: Linda Mühlemann, leidenschaftliche Geniesserin, ausgewiesene Weinkennerin und erfolgreiche Quereinsteigerin in der Zürcher Gastronomie. Mit ihrem «mesa» (spanisch: der Tisch) hat sie ein Restaurant geschaffen, das von Feinschmeckern und Veganern geliebt wird. Küchenchef Sebastian Rösch ist im Schweizer Guide «GaultMillau 2021» für seine Arbeit mit dem Titel «Aufsteiger des Jahres in der Deutschschweiz» belohnt worden. Der Wein im «mesa» ist Frauensache: Inhaberin Linda Mühlemann kümmert sich um den Keller, die Sommelière Lara Paltrinieri umsorgt die Gäste. Bekannt ist das Restaurant an der Weinbergstrasse auch für seine offen ausgeschenkten Weine.

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SUE HODDER (9)
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Sie ist eine der bekanntesten Weinmacherinnen Australiens und vinifiziert auf dem Kult­-Weingut Wynns in Coonawarra Weine von Weltklasse. Seit 22 Jahren. Spitzengewächs ist ihr Cabernet Sauvignon John Riddoch. Sue Hodder, im Herzen Australiens, in Alice Springs aufgewachsen, weit weg von den australischen Weinregionen, studierte in Adelaide am Roseworthy Agricultural College und gewann nach ihrem Abschluss ein Penfolds­-Stipendium, erhielt somit früh Einblick in die Weinherstellung. Als Winemaker arbeitete Hodder später in Weinregionen auf der ganzen Welt, in Australien in den Weingebieten Barossa und Grampians. 1993 stiess sie zu Wynns in Coonawarra, fünf Jahre später stieg sie als erste Frau zur Chefwinzerin des Weingutes auf.

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OLGA FUSARI (8)
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Bereits mit 22 landete Olga Fusari auf dem Weingut Ornellaia in Bolgheri. Für ein Praktikum. Das war im Jahr 2005. Sie studierte Weinbau und Önologie an der Universität von Florenz. Und für ihre Diplomarbeit führte sie experimentelle Studien über das physio­logische Verhalten von Cabernet Sauvignon­ und Merlot­Reben nach dem Rebschnitt in den Weinbergen von Ornellaia durch. Fest angestellt ist Olga Fusari auf Ornellaia seit Juni 2008. Begann damals als Assistentin des Önologen. Seit 2012 ist sie Mitglied im Verkostungsteam der Handelskammer, das sich mit der Bewertung regionaler Weine im Zusammenhang mit der Herkunftsbezeichnung beschäftigt. Ihre junge Karriere bei Ornellaia krönte die in Pistoia geborene Olga Fusari 2016: Seit jenem Jahr ist sie die offiziellen Önologin von Ornellaia.
Eine Frage, mit der man Olga Fusari leicht in Schwierigkeiten bringen kann, ist jene nach ihrem Lieblingsjahrgang von Ornellaia. Jeder Jahrgang habe seine Besonderheiten, weicht sie aus, aber
der 2005er werde immer einen besonderen Platz in ihrem Herzen haben. Ornellaia, 1981 im relativ jungen Weinbaugebiet Bolgheri gegründet, feiert nächstes Jahr sein 40­jähriges Bestehen.

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ILONA THÉTAZ (7)
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Ilona Thétaz stammt aus Luzern und wollte zunächst mitnichten mit Reben, sondern als Schauspielerin arbeiten. Dann wurde es aber doch der Beruf des Winzers respektive der Önologin. Bei der Genossenschaft Provins erwarb sie Erfahrungen, doch ihre eigenen Kreationen sehen dann doch etwas anders aus als die, welche in der Kooperative entstehen. Man kann es nach­ prüfen, jetzt, da Ilona Thétaz selbständig ist. Natural Wines sind es, die sie im Walliser Saxon vinifiziert, aus Trauben wie Petite Arvine oder Gamay gewonnen. Geschwefelt wird nur ganz wenig, am liebsten gar nicht, Filtrierung ist tabu. Inzwischen nimmt das Ganze immer mehr Form an, auch dank eines Crowdfunding­ Projekts. «Ô Fâya» ist auf den ersten Blick ein ganzheitliches Projekt mit Katzen, Schafen und Hühnern, mit Reben und Apriko­senbäumen, deren Früchte sich jetzt schon für 2021 vorbestellen lassen. Kein Mainstream, sondern eine Verbindung von Mensch und Natur, wie sie Massstäbe setzen könnte in der Schweiz.

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