Frohnatur, die fürs Leben gern musiziert und singt: Die Sizilianerin José Rallo, Geschäftsführerin und Miteigentümerin von Donnafugata.

Die Familie Rallo zählt zu den wichtigen Erzeugern im sizilianischen Weinbau. Ihrem 1983 gegründeten Weinbetrieb gaben Gabriella und Giacomo Rallo damals nicht den Namen der Familie, sondern mit Donnafugata einen ganz besonderen. Sie nannten ihr Gut nach der fiktiven Stadt Donnafugata aus Lampedusas Roman «Der Leopard». In der italienisch-englischen Netflix-Serie werden die sizilianische Landschaft, herrschaftliche Palazzi, festliche Bälle und revolutionäre Kämpfe aufwendig in Szene gesetzt. Im Mittelpunkt steht die Herrschaft des sizilianischen Adels im ausgehenden 19. Jahrhundert. In sechs Episoden wird erzählt, wie das Volk aufbegehrt und der König und die Fürsten um ihre Privilegien fürchten. Einer von ihnen ist Don Fabrizio, der «Leopard» genannte Fürst von Salina – seinen Spitznamen verdankt er dem Raubtier im Wappen seines Adelshauses. Salina, der neben Ländereien grossen
politischen Einfluss besitzt, muss sich mit den neuen Umständen arrangieren. Sein abenteuerlustiger Neffe Tancredi Falconeri, den er mehr als seine Söhne liebt, schliesst sich den Freiheitskämpfern an. Listig erwirbt sich Don Fabrizio aber die Gunst des Anführers der Aufständischen, worauf
ihm im Gegenzug freies Geleit auf den Sommersitz Donnafugata gewährt wird.

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